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Das große Ziel so nah: Wandern auf dem Jakobsweg

25.04. – 02.05.2020

Die letzten 100 km nach Santiago de Compostela.

Das große Ziel so nah: Wandern auf dem Jakobsweg

25.04. – 02.05.2020

Die letzten 100 km nach Santiago de Compostela.




1. Tag: Anreise nach Santiago de Compostela und Transfer zum Hotel nach Sarria

2. Tag: Sarria - Portomarín

Viele Pilger beginnen in Sarria ihren Fußmarsch durch Spanien auf der letzten Etappe des klassischen Jakobsweges, denn von hier sind es noch etwa 113 km bis Santiago de Compostela. Und 100 km muss man gewandert sein, um die „Compostela“, die Pilgerurkunde, zu erlangen. Vorbei an Buchen, Eichen und Kiefernwäldern geht es nach Barbadelo und Rente. Entlang der Pfade bauten Wanderer kleine Schreine und romanische Ruinen und mittelalterliche Brücken begegnen Ihnen ebenfalls auf der Route. Wenn Sie Brea erreichen, sind es nur noch 100 km bis nach Santiago de Compostela, wie es der Meilenstein beweist. Durch die bewaldete Landschaft führt der Weg Sie schließlich weiter bis nach Portomarín.

Gehzeit: ca. 5,5 Stunden, Schwierigkeitsgrad: leicht, Wanderung: ca. 22 km, Höhenunterschied: ca. 250 m

3. Tag: Portomarín - Palas de Rei

Portomarín, die wichtige Pilgerstation auf dem Jakobsweg an einer Brücke über den Fluss Miño, wurde in den 60er Jahren wegen des Baus eines Stausees komplett demontiert und auf dem Hügel nebenan neu aufgebaut. Unter den umgesetzten Gebäuden befi ndet sich auch eine mittelalterliche Kirche. Quer durch die landwirtschaftlich geprägte Gegend geht es von hier einen Hang hinauf bis zur Ortschaft Gonzar. Durch die Berge von Ligonde führt der Weg nach Castromaior mit seinen gleichnamigen Burgruinen. Durch die Dörfer Ventas de Naron, Ligonde und Eireche erreichen Sie das große Steinkreuz in Os Lameiros. Es weist den richtigen Weg bis nach Palas de Rei, wo der Tag endet.

Gehzeit: ca. 6,5 Stunden, Schwierigkeitsgrad: mittel, Wanderung: ca. 25 km, Höhenunterschied: ca. 350 m

4. Tag: Palas de Rei - Arzúra

Der Marsch in Richtung Pambre beginnt landschaftlich schön mit einer Etappe durch den Wald nach San Xulián. Moos und Efeu ranken sich um die dicken Baumstämme, die den Jakobsweg begrenzen. Man passiert die romanische Dorfkirche in San Xulián und kommt an einigen charakteristischen galicischen Maisspeichern, den sog. Horreos, vorüber. Über das Dorf Pontecampañas wandern Sie nach Casanova hinab zum Fluss Porto de Bois und schließlich wieder hinauf bis nach Leboreiro und Furelos. Am Ortsausgang von Melide führt der Weg in einen dichten Wald Richtung Parabispo. Auf dem Pfad nach Arzúa geht es auf und ab, vorbei an Castañeda und Ribadiso da Baixo.

Gehzeit: ca. 7 Stunden, Schwierigkeitsgrad: mittel, Wanderung: ca. 29,2 km, Höhenunterschied: ca. 200 m

5. Tag: Arzúa - O Amenal

Ihr Wanderweg bietet ein abwechslungsreiches auf und ab durch kleine Orte und Dörfchen, durch dichten Wald, aber auch entlang von Straßen. Auf steinigen Pfaden gelangen Sie nach Barrossas und Peroxa. Santiago ist von hier nun in fühlbarer Reichweite, was den Weg aufregender macht. Mit der Gelassenheit schon so viele Kilometer des Pilgerweges gewandert zu sein, erreichen Sie Pedrouzo. Es führt Sie durch den Ort bis nach O Amenal, damit Sie morgen in aller Ruhe das große Ziel erreichen können.

Gehzeit: ca. 5,5 Stunden, Schwierigkeitsgrad: mittel, Wanderung: ca. 22 km, Höhenunterschied: ca. 115 m

6. Tag: O Amenal - Santiago de Compostela

Heute brechen Sie auf zur letzten und freudvollsten Etappe des Camino de Santiago. Überall auf den Wegen herrscht eine besondere Stimmung, denn viele Pilger sind froh, dass Sie die letzte Etappe endlich erreicht haben. Manch ein Pilger versucht so schnell wie möglich Santiago zu erblicken oder aber die letzten Kilometer werden bei einer ruhigen, langsamen Wanderung genossen. Kurz vor der Stadt verlassen Sie den traditionellen Weg. Er musste dem Flughafen weichen. Danach ist es nicht mehr weit bis Sie die Türme der Kathedrale von Santiago de Compostela erblicken.

Gehzeit: 4,5 Stunden, Schwierigkeitsgrad: mittel, Wanderung: ca. 19 km, Höhenunterschied: ca. 100 m

7. Tag: Santiago de Compostela

Renaissance und Barockbauten prägen das Stadtbild von Santiago de Compostela, das von der mächtigen Kathedrale beherrscht wird. Knapp 50 Kirchen, prächtige Plätze und von Arkadengängen gesäumte Straßen machen den Zielort des Jakobsweges zu einer der schönsten Städte in ganz Spanien. Sie werden die Kathedrale mit dem Pórtico de la Gloria und dem Grabmal des heiligen Jakobus in der Krypta sehen. Den Tag können Sie nutzen um an einem der Pilgergottesdienste teil zu nehmen oder Sie genießen es endlich in Santiago angekommen zu sein. Den Tag lassen Sie abends bei einem gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant ausklingen.

8. Tag: Heimreise

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